11.06.2014

von B° DP

(Quelle: Touristinformation Volkacher Mainschleife)

Volkachs grüne Seite

Gärten, Plätze und Parks im Mittelpunkt: Tag der offenen Gartentür am 15. Juni 2014 in Volkach

v. l. Bürgermeister Peter Kornell, Mechtild Engert, Vorsitzender Obst- und Gartenbauverein Volkach Franz Lang, Marco Maiberger, Stadtgärtner Harald Sauer

Volkachs grüne Seite können Besucher beim Tag der offenen Gartentür am Sonntag, 15. Juni erleben. Von 10 bis 17 Uhr stehen Gärten, Plätze und parkartige Anlagen in und um die malerische Volkacher Altstadt im Mittelpunkt.

Im Rahmen des Aktionstages wird es 20 Anlaufstationen geben. 9 Privatpersonen öffnen ihre Gartentüren für die Öffentlichkeit. Die restlichen elf Anlaufpunkte umfassen unter anderem den Weinfestplatz, die sogenannte Dumbsky-Wiese , die Schaubmühle und zahlreiche weitere öffentliche Grünflächen.

Gärten haben in Volkach Tradition. Die Altstadt ist von Gärten und öffentlichen Grünflächen gerahmt. Der Stadtgraben wird seit Jahrhunderten gärtnerisch genutzt. Gemüse, Kräuter und Blumen gedeihen im Schutz der hohen Stadtmauer. Noch dazu ziehen sich entlang des Maines weitläufig Gemüse- und Nutzgärten. "Die Gärten um die Altstadt sind klein, doch der  vorhandene Raum wird geschickt genutzt", erklärt die Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Mechthild Engert. Sie steht seit Monaten mit den Gartenbesitzern und den städtischen Gärtnern in Kontakt, um den Tag zu planen.

Die ausgeschilderte Rundtour startet am Kloster der Dillinger Franziskanerinnen und führt durch die Allee entlang der Stadtmauer mit einigen geöffneten Gärten über den Weinfestplatz als Parkanlage hin zur Dumbsky-Wiese. Von dort geht die Tour über die Schaubmühle zum Museum Barockscheune und über das Schelfenhaus, dem Gänseplatz, die Garten- und Professor-Jäcklein-Straße, Friedensstraße bis hin zur Dimbacher Straße und dem Oberen Markt.

Die Gärten südlich der Altstadt sind von hohen Gebäuden umgeben. Gartenbesitzerin Anita Wagenhäuser lässt beispielsweise eine hohe Hainbuchenhecke vor den Mauern wachsen. Die Vielfalt liegt hier im selbstverständlichen Nebeneinander von Gemüse, Kräutern, Blumen, Beeren- und Ziersträuchern. Stadtgärtner Harald Sauer zeigt einen Nutzgarten mit Hühnern und Enten.

"Wohnen und Leben im Grünen ist auch in einer dicht bebauten Altstadt in hoher Qualität möglich. Die Bürger der Stadt sowie Besucher von außerhalb werden Volkach von einer besonders liebenswerten Seite erleben", freut sich Bürgermeister Peter Kornell auf den bevorstehenden Tag der offenen Gartentür.

Rund um den Aktionstag bietet der Kreisverband, die Kreisfachberatung, der Obst- und Gartenbauverein Volkach sowie die Ortsgruppe des Bund Naturschutzes umfangreiche Informationen rund um das Gärtnern an. Führungen sind ebenfalls im Angebot. Um 13 und 14 Uhr gibt es im Museum Barockscheune eine Führung zum Thema "Die Gärten Volkachs in historischen Darstellungen". Im Kloster startet um 16 Uhr eine Führung am historischen Zwinger. Und als Gartenziel rund um Volkach bietet die Gärtnerei Eichelmann um 11, 14 und 16 Uhr eine Führung zum Thema Zierpflanzenbau in Gaibach an. Am Weinfestplatz gibt es Bewirtung mit dem örtlichen Obst- und Gartenbauverein und wer Lust hat, kann dort Boule spielen.

Der Tag der offenen Gartentür wird vom Kreisverband der Gartenvereine veranstaltet. Das Ziel ist, die Gartenkultur zu fördern und die Vielfalt der Gärten im Kitzinger Land aufzuzeigen.

Passend zum Thema

Urgemütliches fränkisches Hecken-Weinfest am 14. und 15. Juni 2014 in der Kastanienallee in Nordheim am Main

Winzer laden zur "Silvaner-Nachtschwärmerei" am Freitag, 13. Juni und am Freitag, 20. Juni jeweils ab 18.30 Uhr nach Sommerach.

Lebensart-Frühaufsteher erhalten in diesem Jahr einen Bonus: Beatles & Co. treffen auf fränkische Banditen im Herzen der Altstadt.

Mehr aus der Rubrik

Leider kein passender Artikel gefunden.
Weitere Artikel finden Sie hier.

Haben Sie einen Artikel, der hierher passen würde? Bitte informieren Sie unsere Redaktion, vielen Dank!
Teilen: