04.09.2014

von B° MS

(Quelle: Hotel Restaurant Weingut Galerie Wörners Schloss)

Werke mit Lehmspachtel & Bilder mit Naturfarben

Vernissage mit Werken des Künstlers Elmar Döll am Sonntag, den 7. September um 14.30 Uhr in Wörners Schloss in Neuses am Sand

Elmar Döll

Im Dialog zwischen dem Künstler Elmar Döll aus Karlstadt und seinem Material entfaltet sich das "Eigenleben" der verwendeten Werkstoffe, darunter Blut von Weinreben.

Lehm - Ein uralter Werkstoff erwacht in zu neuem Leben

Elmar Döll ist ein Künstler und Verfechter der konkreten Kunst. Er stellt in den nächsten Wochen Bilder aus, die nicht wie die meisten konkreten Bilder mit Acryl oder Öl gemalt sind. Er malt seine Bilder vorwiegend mit Naturfarben, die er selbst herstellt und mischt sie pulvrig zusammen. Oft rührt er sie mit dem "Blut der Weinreben" an. Den Rebensaft sammelt er im Frühjahr beim Rebschnitt seiner Weinstöcke.

In seinen Arbeiten visualisiert Elmar Döll unterschiedliche Formen und Farben. Er entfernt sich dabei oftmals von den realen Gegenständen und symbolisiert diese dann durch konstruktivistische Elemente, sei es in Formen, sei es in Farben, sei es in Flächen.

Die Kombination von technisch anspruchsvoller Umsetzung und künstlerischem Ausdruck macht das Eigenständige und Besondere in seinen Arbeiten aus. Er bedient sich vorwiegend natürlicher Materialien wie z.B. farbiger Ton, Lehm, Kreide, Kieselgur, feine Sande usw., als Malmittel verwendet er unter anderem ebenfalls natürliche Mittel wie z.B. "Blut der Weinreben". Der hohe Anteil an Mineralstoffen in dem Rebensaft bewirkt eine einmalige Struktur in der Farbe und erzielt besondere Akzente. Seine neuen Arbeiten lassen den Betrachter durch die besondere Art der Formgebung und Farbaufträge gegenständliche Bilder erkennen.

Kunstwerke der besonderen ART - "Landschaften" mit farbigen Erden in Stampflehmtechnik; Objekte und Bilder werden in den nächsten Wochen in der Galerie von Wörners Schloss in Neuses am Sand zu sehen sein.

Auch seinen Lieblingswerkstoff Stampflehm stellt Elmar Döll selbst her, indem er Lehm Schicht für Schicht in spezielle, von ihm entwickelte,  Formen einstampft. Dabei handelt es sich ebenfalls um ein reines Naturmaterial, keine Imitation. Es ermöglicht ihm die Gestaltung von Objekt-Collagen, die zugleich Spannung und Ruhe ausstrahlen. So entstehen Objekte, in denen sich die Handschrift und Formfindung des Künstlers ausdrucksstark widerspiegelt. Er nutzt die ökologische Nische, die diesem Material eigen ist, in der künstlerischen Umsetzung in einer Intensität aus, die seinen Werken einen unverwechselbaren Charakter verleihen - und das nicht nur in Einzelarbeiten, sondern in bis zu zehnteiligen Serien.

Bei der Vernissage am 7. September lädt Gastgeber Harald Wörner alle Interessierten bei freiem Eintritt zu einem Weinumtrunk ein.

Ausstellungsende 22.10.14

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