Balthasar-Neumann-Schlosspark in Werneck

Schloss Werneck

Nach der Zerstörung des Schlosses im Bauernkrieg 1525 und verschiedenen Bränden wurde das Schloss in seiner heutigen Form von Fürstbischof Karl von Schönborn durch Balthasar Neumann in den Jahren 1732 bis 1745 erbaut. Das Schloss diente jedoch gerade ein halbes Jahrhundert den Würzburgern Fürstbischöfen als Sommerresidenz, die nach Georg Dehio „die Verbindung einer fürstlichen maison de plaisance mit den Baulichkeiten eines Hofgutes zu einer großzügigen Komposition“ darstellte. Im November 1802 entließ Georg Karl von Fechenbach, der letzte Fürstbischof von Würzburg, in Werneck seine Untertanen aus ihrer Treueverpflichtung und empfahl sie gleichzeitig dem neuen Landesherrn Kurfürst Maximilian von Bayern. Das Schloss diente 1806 – 1814 erneut als Sommerschloss, nämlich für den Großherzog Ferdinand von Toskana. Dabei ließ er in Werneck, wie auch in der Würzburger Residenz, die Haupträume im antikisierenden Geschmack der Toskana-Zeit durch seinen Baudirecteur Nicolas de Salins des Montfort umgestalten. Die nachhaltigsten Veränderungen erfuhr das Schloss jedoch seit der Verwendung als Bezirkskrankenhaus ab 1853. Zu diesen Veränderungen gehörte auch das Anlegen des schönen Sees im Schlosspark. Außerdem wurde der barocke Fasanengarten zu einer Anlage im englischen Landschaftsstil umgestaltet. Auch weitere Anbauten und Erweiterungen haben das Schloss verändert. Heutzutage sind in dem Schloss ein Psychiatrisches Krankenhaus und eine Orthopädische Klinik untergebracht. Dadurch wird die Anlage bis heute sinnvoll genutzt.

Kontakt:
Balthasar Neumann Schloss
Balthasar Neumann Platz 1
97440 Werneck
Tel.: 09722/2213

Teilen: